„Straftaten werden im realen Leben begangen, genauso auch im Internet“ leitete Hans Jürgen Dittrich den Vortragsabend der SPD zum Thema „Sicherheit und Straftaten im Internet“ ein. Dittrich und seine Kollegin Marion Stening vom Kommissariat Vorbeugung und Opferschutz der Polizei Coesfeld waren nach Dülmen gekommen, um interessierten Eltern und Lehrer Tipps zum Schutz von Kindern und Jugendlichen beim Umgang mit dem Internet zu geben.
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Der oft unbedarfte Umgang mit dem Internet kann gefährliche Folgen haben. Betrug, Urheberrechtsverletzungen, illegales Downloaden, Sexualdelikte und Staatsschutzdelikte sind die häufigsten Vergehen im Internet. Kinder und Jugendliche nutzen das Netz zum Chatten, eine schnelle Kommunikationsform, und auch um sich in virtuellen sozialen Netzwerken, z.B. dem SchülerVZ, zu präsentieren.
Rechtsradikale Gruppierungen nutzen solche Netzwerke, um ihr Gedankengut unter den Jugendlichen zu verbreiten. Pädosexuelle Täter knüpfen bevorzugt in Chaträumen Kontakte zu ihren Opfer, weil es viel einfacher ist als im realen Leben.
Damit junge Menschen sich sicher im Netz bewegen, ist es wichtig, dass ihnen eine angemessene Medienkompetenz vermittelt wird. „Wie Eltern ihr Kind die Teilnahme im Straßenverkehr beibringen, so sollten sie sie auch an den Umgang mit dem Internet heranführen.“ betont Dittrich.
An den Vortrag schloss sich eine rege Diskussion an, die deutlich machte, wie wichtig Aufklärung und Medienkompetenz sowohl Kinder als auch für Eltern ist.Die Anwesenden sowie die SPD Dülmen verstehen sich als Multiplikatoren für den kontrollierten Umgang mit den neuen Medien entsprechend dem Motto eines Spots. „Im realen Leben schützen sie ihre Kinder, warum nicht auch im alltäglichen Internet?“
Wer sich näher informieren will, kann dies unter www.klicksafe.de und www.polizei-beratung.de
