SPD bietet Bürgersprechstunde rund um Deponie in Rödder an

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"Wir wollen allen Bürgerinnen und Bürgern ein Forum geben, die Fragen zur geplanten Deponie der Firma Remex in Rödder haben", so die SPD-Fraktionsvorsitzende Waltraud Bednarz. In einer Bürgersprechstunde, die die Sozialdemokraten am kommenden Mittwoch, den 16. Juni, von 18 bis 19:30 Uhr im Spieker in Buldern anbieten, können deshalb alle Interessierten ihre Fragen loswerden. Die SPD wird diese dann in die Beratungen im Bau- und Umweltausschuss einbringen und dort diskutieren. "Und natürlich können auch in der Einwohnerfragestunde vor der Ratssitzung direkte Fragen gestellt werden, allerdings ist hier keine Diskussion möglich", so Bednarz. "Wir wollen, dass möglichst alle Fragen beantwortet und alle Unklarheiten beseitigt werden." André Stinka, Fraktionsvorsitzender der SPD im Kreistag, wird das Thema außerdem im Umweltausschuss des Kreistages zur Sprache bringen.

Das Verfahren insgesamt wird weiter von der SPD-Fraktion kritisiert. "Die Stadt Dülmen wird nur angehört, der Kreis Coesfeld ist die Genehmigungsbehörde", erklärt Bednarz. "Das kann aber bei Entscheidungen solcher Tragweite nicht richtig sein. Deshalb werden wir uns an den Städte- und Gemeindebund wenden und gleichzeitig über unsere Bundestagsabgeordnete Angelica Schwall-Düren in Berlin nachhaken. Eine bessere Beteiligung der Kommunen in solchen Fragen ist m.E. dringend geboten." Dass auch die Dülmener CDU mittlerweile auf den fahrenden Zug aufgesprungen ist und das Verfahren kritisiert, bewertet Bednarz positiv. "Zwar reichlich spät und über die Inhalte der angekündigten Resolution ist noch nichts bekannt, genauso wenig wie über den Empfänger. Hoffentlich läuft das nicht ins Leere."

 
 

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