„Bedenkliche Entwicklung“: Dülmen stürzt im ADFC-Ranking ab

Veröffentlicht am 22.03.2021 in Allgemein

Die SPD setzt sich, wie hier an der Hiddingseler Straße, für mehr Radverkehrssicherheit ein.

Mit der Schulnote 3,4 wird Dülmen im jüngsten Fahrradklima-Test des ADFC bewertet. Zwar landet die Stadt damit in der Ortsgrößenklasse auf Rang 34 von 415 Orten – ein Grund zur Freude sieht die SPD darin jedoch nicht. „Seit 2012 hat sich Dülmens Bewertung im Fahrradklimatest stetig verschlechtert, das ist eine äußerst bedenkliche Entwicklung“, bedauert Ortsvereinsvorsitzender Simon Peletz. Damals wurde die Situation für Radfahrer noch mit 2,7 deutlich besser bewertet. Besonders markant: Im letzten Fahrradklimatest 2018 erreichte Dülmen immerhin noch die Note 3,0 – jetzt der Absturz auf 3,4. Das sieht auch der ADFC so: er spricht in seinem Bericht von einer „starken Verschlechterung“.

Für die SPD muss in diesem Sektor deutlich mehr passieren. „Wir konnten mit der Einführung der Fahrradstraßen erste richtungsweisende Akzente setzen, doch das reicht noch lange nicht“, betont Peletz. Die SPD halte weiterhin an einem größeren Fahrradstraßennetz fest. Außerdem müssten vielerorts individuelle Lösungen zum Wohle des Radverkehrs getroffen werden. „Wir haben an der Borkener Straße und an der Hiddingseler Straße Problemstellen eingebracht und eine Verbesserung vorgeschlagen“, betont Sven Pietras, SPD-Sprecher im Wirtschaftsförderungsausschuss. „Es wurde immer wieder argumentiert, zusätzliche Gelder seien nicht nötig. Deshalb sind die Jahre 2020 und 2021 eher verschenkte Jahre für die Verbesserung von Radwegen“, stellt Pietras fest. „Erst im Jahr 2022 wird es viele neue Akzente geben, die wir in dem diesjährigen Haushalt leider nicht durchsetzen konnten. Dülmen und auch die Ortsteile können hier mehr!“

Dabei zeigt der ADFC-Bericht genau in diesem Bereich Verbesserungspotential: Die Oberfläche (Note: 4,2) und Breite der Radwege (4,5) gehört zu den größten Mankos in Dülmen. „Es ist also umso bedauerlicher, dass unsere Anmerkungen hierzu häufig auf die lange Bank geschoben werden. Es muss Schluss sein, dass sich Fußgänger und Radfahrer zwei Meter breite Bürgersteige teilen müssen“, ärgert sich Pietras. Eine Verbesserung erhoffe man sich jetzt aus dem Klimaschutzkonzept. „Da wird sicherlich aus objektiver Sicht noch einmal deutlich, dass hier Handlungsbedarf besteht“, blickt Pietras gespannt auf die Konzepterarbeitung.

Für Peletz muss der konservative Blick auf das Thema Mobilität beendet werden. Denn auch das zeige der ADFC-Bericht: „Radfahren durch Jung und Alt“ wird mit der Note 2,2 bewertet – einer der Top-Werte für Dülmen. Für Peletz ein klares Signal: „Daran sollten wir anknüpfen und gerade im Hinblick auf unser ambitioniertes Klimaziel endlich anfangen, den Verkehr verstärkt aus Sicht der Radfahrer zu denken.“

 

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