Zukunftsdialog: Nachhaltigkeit und Regionalität fördern!

Veröffentlicht am 26.04.2021 in Allgemein

Annette Watermann-Krass informierte über die Arbeit der Regionalwert AG Münsterland. Foto: Stefan Gothe.

Großes Interesse am Zukunftsdialog der SPD: rund 30 Interessierte nahmen an dem offenen Austausch teil, um sich über die Regionalwert AG Münsterland zu informieren, darunter auch Bürgermeister Carsten Hövekamp. Neben der Vorstellung der Arbeit der Aktiengesellschaft ging es bei dem Austausch auch um mögliche Chancen für die Stadt Dülmen.

Annette Watermann-Krass stellte dabei die Aktiengesellschaft vor. Sie selbst ist SPD-Landtagsabgeordnete und auch Mitglied im Aufsichtsrat der Regionalwert AG Münsterland. „Im Regierungsbezirk Münster stellen wir vier Prozent des Obstes und sechs Prozent des Gemüses her, das auch hier konsumiert wird. Schweinefleisch wiederum produzieren wir fünfhundert Prozent, das wird von hier oft auf weite Reise geschickt“, machte Watermann-Krass die Unterschiede in der Region deutlich. „Mit der Regionalwert AG wollen wir einen Beitrag dazu leisten, die Wertschöpfungskette ganzheitlich, nachhaltig und regional zu stärken.“ Kleine, ökologische Betriebe erfahren dabei finanzielle und organisatorische Unterstützung.

Der Landtagsabgeordnete André Stinka hält dieses Engagement für wichtig: "Wir brauchen einen stärkeren Fokus auf nachhaltige Lebensmittelproduktion vor Ort - und die muss für die Menschen bezahlbar sein." Je größer das Angebot, desto günstiger sei eine solche Umstellung für den Endverbraucher. "Das ist elementar für eine wirkliche gesellschaftliche Veränderung", ist sich Stinka sicher.

Watermann-Krass sieht dabei auch die Kommunen in der Verantwortung: Sie könnten etwa durch die Organisation der Mittagsversorgung etwa in Schulen und Kitas mit regionalen, nachhaltigen Lebensmitteln einen ersten Hebel für Städte und Gemeinden. „Wenn wir mehr für den Klimaschutz tun wollen, muss  auch eine Ernährungsveränderung stattfinden“, hält die Landtagsabgeordnete fest. Das unterstützte der SPD-Bundestagskandidat Johannes Waldmann, selbst Hauptschullehrer: „Die Schüler können so früh verstehen, wie Sie mit ihrem Konsum Einfluss auf die Umwelt nehmen können.“

Von vielen Teilnehmern wurde zudem der Wunsch geäußert, die regionalen und nachhaltigen Lebensmittel auch „im Laden kaufen zu können“. Hier stünde die Regionalwert AG jedoch noch in den Anfängen. Tim Weyer von Dülmen Marketing unterstrich das Potential: „Wir wollen die Innenstadt mit nachhaltigen und regionalen Läden beleben, wir sind für jede Idee offen.“

SPD-Vorsitzender Simon Peletz freute sich über diese und viele weitere Anregungen: „Wir haben viele Chancen auch für unsere Stadt kennengelernt.“ Man wolle nun weiter im Gespräch bleiben, um mögliche Kooperationen auszuloten. Nur so, findet Peletz, könne man einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz leisten: „Wir wollen, dass die Stadt Dülmen als gutes Beispiel voran geht.“

 

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