Familien in der Krise entlasten: SPD fordert Kitabeitragsaussetzung

Veröffentlicht am 29.05.2020 in Allgemein

SPD Fraktion

Ab Juni sollen die Dülmener Eltern wieder Kitabeiträge zahlen, so will es das Land NRW. Ganz anders sieht das die Dülmener SPD: „Wir wollen, dass die Eltern auch für die kommenden Monate Juni und Juli keine Kitabeiträge zahlen müssen“, so der Fraktionsvorsitzende Olaf Schlief. „Wir können doch nicht jetzt, in der Phase einer ganz langsamen Normalisierung, die Eltern direkt wieder zur Kasse bitten. Das ist aus meiner Sicht ein völlig falsches Signal. Echte Familienfreundlichkeit würde sich in unserer Stadt dadurch zeigen, dass wir den Eltern entgegen kommen und noch für zwei Monate auf die Beiträge komplett verzichten.“ Nach dem Willen des Landes sollen die Eltern ab Juni wieder die Hälfte der Beiträge zahlen – die andere Hälfte soll zwischen Stadt und Land aufgeteilt werden.

 

Schlief begründet seine Forderung damit, dass erst ab dem 8. Juni ein langsamer Einstieg in einen eingeschränkten Regelbetrieb der Kitas gefunden werden soll. Schlief: „Für viele Eltern lösen sich damit die Probleme noch lange nicht, die dadurch entstehen, dass man unter den aktuellen Bedingungen Job und Familie miteinander verbinden muss. Dazu sind die Betreuungszeiten nach wie vor reduziert. Dafür sollten wir den Eltern kein Geld abnehmen, auch nicht die Hälfte der normalen Beiträge.“ Vielmehr sind Schlief eine weitere Aussetzung der Beiträge als konkrete Hilfe für die Familien. „Viele von diesen Familien sind durch die Coronakrise hart getroffen. Wenn wir Ihnen mit der weiteren Aussetzung der Beiträge etwas helfen können, sollten wir das auch tun!“ Die SPD-Fraktion hat deshalb einen entsprechenden Antrag in die politischen Gremien der Stadt eingebracht.

 

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