Jugendliche stärker beteiligen: SPD-Fraktion beantragt Jugendrat

Veröffentlicht am 17.02.2022 in Allgemein

Jan Fromme (l.) und Andreas Bier fordern mit der SPD-Fraktion einen Jugendrat für Dülmen.

Die SPD-Fraktion fordert die Einrichtung eines Jugendrates für Dülmen. SPD-Fraktionsvorsitzender Andreas Bier lobt dabei die enge Zusammenarbeit mit der Jugendorganisation der SPD, den Jusos: "Die gute Vorarbeit hat diesen fundierten Antrag erst ermöglicht." Auch Jusos-Vorsitzender Jan Fromme freut sich über die gute Zusammenarbeit: "Wir haben viel Unterstützung erfahren. Wir sind sehr zufrieden mit dem Antragsergebnis."

Im Antrag fordert die SPD-Fraktion ein Bekenntnis zur Einrichtung eines Jugendrates und möchte die Verwaltung mit der Prüfung zur Umsetzung und Ausgestaltung beauftragen. „Insbesondere hinsichtlich Besetzung sowie Gremiengröße sowie hinsichtlich der Kompetenzen eines Jugendrates kann es unterschiedliche Ausprägungen geben“, heißt es im Antrag. Der Aufbau eines Dülmener Jugendrates sollte sich dabei an Best-Practice-Kommunen sowie an der Meinung der Jugendlichen selbst orientiert sein, betont die SPD. Ein Beispiel sei etwa die Stadt Gütersloh: „Hier gibt es zwei bis drei Vertreter pro weiterführender Schule, die zwischen 12 und 18 Jahren alt sind und für zwei Jahre an ihren Schulen gewählt werden. Der dortige Jugendrat tagt sechs Mal im Jahr und konnte Ideen der Jugendliche in konkrete Anträge umsetzen, ein Vertreter ist beratendes Mitglied im Jugendhilfeausschuss“, erläutert Fromme. Dies sei ein erfolgreiches Beispiel, findet auch Bier: „Nur mit institutioneller Einbindung und dem Output in Richtung Politik kann ein Jugendrat gelingen.“

Fromme freut sich über das durchweg positive Feedback, dass er bisher sowohl in der Partei als auch außerhalb erhalten hat. „So macht Politik auf lokaler Ebene sehr viel Spaß“, findet er. Bereits 2020 hatten sich Jugendliche im Rahmen der Heimatwerkstatt für die Einrichtung eines Jugendrates ausgesprochen. „Das zeigt, dass auch in Dülmen der Wunsch unter Jugendlichen für eine stärkere Beteiligung besteht. Sie sollten deshalb auch schon in der Planungsphase mit einbezogen werden“, findet er. Über den Antrag wird Mitte März in den entsprechenden politischen Gremien behandelt. Bier hofft auf eine breite Unterstützung: „Nur so kann ein Jugendrat langfristig erfolgreich sein.“ 

 

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