SPD will historische Orte sichtbar machen

Veröffentlicht am 24.08.2020 in Allgemein

Der Vortrag fand im Forum des einsA statt

Im Rahmen der Forderung nach stärker Sichtbarmachung historischer Orte in Dülmen lud die SPD zu einem Vortrag mit Dr. Gerard Jentgens. Dabei präsentierte der Archäologe den Teilnehmern die besonderen archäologischen Funde in Dülmen und legte dabei einen besonderen Fokus auf die Glockengießergrube, den alten Fernhandelsweg am Bült und das Kloster Agnetenberg. Die Sichtbarmachung ist für die SPD nur ein Baustein von vielen, um die Innenstadt Dülmens mit Leben zu füllen.

Jentgens zeigte sich selbst überrascht von der Vielzahl an besonderen Funden in Dülmen. Er zeigte sich besonders angetan von der Glockengussgrube: „Sie ist ein Fund von europäischem Rang mit einer Bedeutung, die weit über die Geschichte Dülmens hinausreicht und sogar so hervorstechend ist, dass sich Dülmen genauso gut Stadt der Glockengussgrube statt Stadt der Wildpferde nennen könnte.“ Andere Städte, so der Bericht, würden mit viel Ideenreichtum und sehr engagiert historische Orte sichtbar machen. Jentgens ist sich sicher: „Das Potenzial für ähnliche Realisierungen in Dülmen ist auf jeden Fall vorhanden.“

Simon Peletz, Ortsvereinsvorsitzender der SPD Dülmen, bemerkt generelles Interesse der Bürgerinnen und Bürger an der Thematik. „So konnte uns der Stadtführer Rüdiger Behrens berichten, dass nach der Corona-Pause so viele Dülmener an der Stadtführung teilnahmen wie noch nie“. Peletz wünscht sich deshalb ein stärkeres Interesse der Stadt an diesem Potenzial. Eine Sichtbarmachung habe viele Vorteile: „Zum einen können wir die Identifikation der Einwohner mit der Stadtgeschichte stärken und über die Einbindung von Schulklassen und Projektwochen auch noch aktiv Wissen vermitteln, zum anderen würde Dülmen für Tagesgäste attraktiver werden und der Tourismus somit steigen.“ Die SPD will sich daher für ein ganzheitliches Konzept zur Sichtbarmachung einsetzen und dabei alle Akteure wie Marketing, Heimatverein, Geschichtsexperten und Vertreter der Tourismusbranche mit einbeziehen. „Diese Thematik muss professionell angegangen und begleitet werden – damit wir Vorreiter in der Sichtbarmachung historischer Orte werden!“

Für Peletz ist die Sichtbarmachung historischer Orte nur ein kleiner Baustein für die Attraktivitätssteigerung der Innenstadt: „Eine Sichtbarmachung sorgt für weiteren Zulauf der Innenstadt – dennoch benötigen wir darüber hinaus mehr Begrünung, mehr Sitzplätze und weitere Konzepte unter anderem zur Leerstandsbekämpfung, um die Innenstadt lebendiger zu gestalten.“

 

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