Vielen Dank für Ihre Stimme: SPD mit starkem Ergebnis

Veröffentlicht am 28.09.2021 in Allgemein

Können mit dem Wahlergebnis sehr zufrieden sein: Direktkandidat Johannes Waldmann (l.) und Kanzlerkandidat Olaf Scholz.

Die Bundestagswahl hat ein vorläufiges Endergebnis: mit 25,7 Prozent aller Stimmen wird die SPD die stärkste Fraktion im neu gewählten Bundestag, mit 1,6 Prozentpunkten dahinter landet die Union (24,1 %). Auch in Dülmen erreicht die SPD ein starkes Ergebnis: mit 28 Prozent aller Zweistimmen liegt das Ergebnis über dem Bundesschnitt, ein Plus von über fünf Prozent vor Ort. Ortsvereinsvorsitzender Simon Peletz dankt allen Wählerinnen und Wählern: "Vielen Dank für Ihr Vertrauen in Olaf Scholz und die SPD. Für uns ist das ein starkes Votum in Dülmen und im Bund!"

Der Blick auf die Zahlen in Dülmen zeigt zudem: Die CDU, die in Dülmen um die zehn Prozentpunkte verliert, ist mit etwa 34 Prozent nur knapp sechs Prozent vor der SPD. Zum Vergleich: Vor vier Jahren betrug diese Differenz noch 20 Prozent. Zugewinne erreichen in Dülmen wie auch im gesamten Land zudem die Grünen und die FDP. Für Peletz ein klares Signal: "Die Bürgerinnen und Bürger wollen eine Ampel-Koalition unter Führung eines Bundeskanzlers Olaf Scholz. Das zeigen nicht nur die Wählerveränderungen, sondern auch die Nachwahlbefragungen: Die Mehrheit der Deutschen sieht dies als die eindeutig beste Option." So wünschen sich 62 Prozent in einer Studie von Infratest dimap Olaf Scholz als Kanzler, nur 16 Prozent sprechen sich für Laschet aus. 63 Prozent der Befragten sprachen sich dafür aus, dass die Union in die Opposition gehen solle. Eine Mehrheit von 55 Prozent bevorzugt eine Ampelkoalition, lediglich 33 Prozent wünschen sich eine sogenannte Jamaika-Koalition aus Union, FDP und Grünen.

"Die Parteien sollten diesen Wählerwillen auch bei Ihren Koalitionsverhandlungen berücksichtigen", findet Peletz. Der stellvertretende Vorsitzende Matthias Fischer ergänzt: "Bei der Wahl von Angela Merkel zur Kanzlerin 2005 lag die CDU nur einen Prozentpunkt vor der SPD, jetzt haben wir nun 1,6 Prozentpunkte mehr - für mich gibt es da nur eine logische Schlussfolgerung." Peletz hofft, dass bis Weihnachten der neue Bundeskanzler Olaf Scholz heißt. "Die Bevölkerung hat das Anrecht, dass die drängenden Probleme zeitnah angegangen werden. Drängende Themen wie etwa der Klimaschutz oder sozial gerechte Verbesserungen wären im Übrigen mit der CDU nicht möglich", schätzt er die Lage ein.

Für Johannes Waldmann hat es nicht gereicht

Knapp wurde es für den SPD-Bundestagskandidaten Johannes Waldmann: mit wahlkreisweiten 25,1 Prozent konnte er das Wahlkreisergebnis im Vergleich zu Uli Hampel 2017 steigern. Dennoch gewann Marc Henrichmann (CDU) das Direktmandat. Da die SPD-Landesliste bis Platz 32 zog, wird Waldmann mit Listenplatz 39 vorerst nicht nach Berlin gehen. "Johannes Waldmann hat einen überaus ambitionierten Wahlkampf geführt und war auch in Dülmen viel präsent. Er kann mit seinem Wahlergebnis zufrieden sein", lobt Peletz. "Aber natürlich hätten wir uns einen direkten Vertreter in Berlin gewünscht." Waldmann ist nun weiter als Fraktionsvorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion und als Unterbezirks-Vorsitzender aktiv. "Damit kann unsere Region dennoch von seinem Einsatz vor Ort weiter profitieren", freut sich Peletz.

Für die anstehende Landtagswahl im Mai 2022 ist Peletz optimistisch: "Die Wahl hat gezeigt, dass wir mit den richtigen Inhalten und starken Kandidaten ein gutes Ergebnis erzielen können. Mit André Stinka haben wir einen starken Wahlkreiskandidaten, der insbesondere das wichtige Thema Klimaschutz seit Jahrzehnten besetzt. Die schwarz-gelbe Landesregierung hat sich in diesem Bereich etwa mit der Ausweitung der Abstandsregeln für Windräder nicht gerade stark gemacht, das muss sich ändern!" Dennoch gilt zunächst der Dank der diesjährigen Wählerschaft: "Vielen Dank für Ihr Vertrauen. Wir hoffen, dass sich dieser Wählerwille jetzt auch in den Koalitionsverhandlungen widerspiegelt!"

 

 

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