Königsplatz-Bündnis hofft auf Handlungsvorschläge

Veröffentlicht am 25.05.2021 in Allgemein

Simon Peletz (SPD), Christian Wohlgemuth (FDP) und Florian Kübber (Grüne) (v.l.) stehen verwundert am Königsplatz.

Vertreter des Königsplatz-Bündnisses, bestehend aus SPD, Grünen und FDP, haben sich nun erneut die Situation des Platzes angesehen - und waren etwas verwundert. Denn bisher hat sich dort nur wenig getan. Zwar sind die Bodenleuchten zwar repariert und ein neues Platzschild angebracht worden, das Bündnis vermisst jedoch immer noch zusätzliche Fahrrad- und Autoparkplätze, weitere Begrünung und Sitzgelegenheiten. Für das Bündnis steht fest: "Ganz im Sinne des Votums der Bevölkerung müssen wir nun alles daran setzen, die Aufenthaltsqualität zu steigern und den Platz lebendig zu gestalten!"

Das Problem für die bisher so geringe Aktivität auf dem Königsplatz sieht das Bündnis vor allem in der dafür von der Verwaltung eingerichteten Arbeitsgruppe: "Unsere Vorschläge wurden damals in eine Arbeitsgruppe verschoben, von der die Politik und die meisten Einzelhändler ein halbes Jahr nach Beschlussfassung aber noch nichts gehört haben", ärgert sich Simon Peletz (SPD). Bereits im Oktober 2020 hatte das Bündnis nach Gesprächen mit der örtlichen Kaufmannschaft einen Forderungskatalog in die politischen Gremien eingebracht, die jedoch zunächst von einer Arbeitsgruppe geprüft werden sollen. Diese besteht zu weiten Teilen aus Verwaltungsvertretern.

Die Handlungsnotwendigkeit für den Königsplatz liegt im Bürgerbegehren begründet, dass im September mit breiter Mehrheit für einen autofreien Platz stimmte. "Nach dem erfolgreichen Bürgerbegehren haben wir Vorschläge für die Aufwertung des Königsplatzes vorgelegt, bisher sieht man davon leider wenig", bedauert auch Christian Wohlgemuth (FDP). Dies muss sich aus Sicht des Bündnisses jetzt aber ändern: "Es kommen nun hoffentlich warme Tage, die Corona-Pandemie geht ihrem Ende entgegen - die Menschen gehen wieder vermehrt in die Innenstadt, dafür wäre ein einladender Königsplatz wünschenswert", betont Florian Kübber (Grüne). Das Bündnis ist deshalb gespannt, welche nächsten Schritte die verwaltungsgeführte Arbeitsgruppe dafür vorschlagen wird. Einen konkreten Ansatz sieht das Bündnis zum Beispiel in einem möglichen Austausch der unästhetischen Freiburger Kegel durch bepflanzte Hochbeete. Peletz ist gespannt, wie es nun weitergehen wird: "Die Arbeitsgruppe ist jetzt gefordert, wir warten auf Ergebnisse und Vorschläge und sind hoffnungsfroh gestimmt."

 

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